LNG-Potenzial

Anleger für die LNG-Tanker

Anleger für die LNG-Tanker

Verflüssigtes Erdgas: Flexible Ergänzung zum Pipeline-Gas

Die Möglichkeit, Erdgas im industriellen Maßstab zu verflüssigen und in diesem Zustand zu transportieren, wird seit über 40 Jahren genutzt. Schon vor mehr als 30 Jahren unternahmen die Ruhrgas AG und die Gelsenberg AG die ersten Vorbereitungen für den Import von LNG nach Deutschland.
Schon damals war das große Potenzial der Technologie erkannt worden, Erdgas auf minus 162 Grad Celsius abzukühlen, dabei das Volumen erheblich zu reduzieren und somit einen Transport größerer Mengen mit Tankern wirtschaftlich zu machen.

Aus 600 Kubikmetern wird ein Kubikmeter

Durch Abkühlung auf diese tiefe Temperatur verwandeln sich 600 Kubikmeter Erdgas in einen Kubikmeter verflüssigtes Erdgas (LNG). In diesem Zustand kann LNG (Liquefied Natural Gas) bei fast atmosphärischem Druck in speziellen Tankschiffen mit isolierten Tanks transportiert werden. Am Bestimmungsort wird es dann in einem einfachen Prozess erwärmt und wieder in den gasförmigen Zustand versetzt und steht so für den Transport per Pipeline zur Verfügung.

 

 


Hintergrund

Der Gesellschafterkreis der DFTG hat sich seit der Gründung im Jahr 1972 mehrfach geändert. Neben der E.ON Ruhrgas AG (heute mit 90 % beteiligt), und der VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (10%) waren Gelsenberg AG, Salzgitter Ferngas GmbH, EWE AG, Thyssengas GmbH, BEB Transport GmbH & Co KG und die Wintershall AG beteiligt